Eine unsterbliche Liebe - 12

Voller jugendlicher Aufregung beginnt Ethan im Gemeinschaftsraum mehrere volle Schränke zu durchwühlen.


Ethan: Wir haben so ziemlich alle Brettspiele und Partyspiele die jemals hergestellt wurden und Mason hat eine unglaubliche Plattensammlung.


Innerhalb von ein paar Minuten stellt Ethan mir ein paar Aktivitätsoptionen vor.


Ethan: Was klingt gut, Gefährtin? Tanzen, Twister oder ein Brettspiel?


Annie: Oh, wir könnten Twister spielen, ich bin sehr gelenkig.


Ethan: Ach wirklich? Wie flexibel bist du denn Miss Ausbilderin?


Annie: Das wirst du gleich herausfinden, Mr. Vampirlord .


Nachdem ich die Matte ausgelegt und ein paar Mal am Rad gedreht habe, sind wir beide schnell ineinander verschlungen.


Annie: Rechte Hand, rot - wenn du dich traust.


Ethan erreicht einen roten Kreis, aber nur knapp. Wir kichern beide, als Ethan den Regler umdreht.


Ethan: Linker Fuß, blau. Okay ich hätte fast - Oh nein!


Ethan stürzt auf mich und wir beide fallen zusammen auf die Matte.

Plötzlich fühlt sich jeder Muskel in meinem Körper an, als würde er sich in verschiedene Richtungen drehen.


Annie: Warte mal. Ich fühle mich wirklich komisch.


Ich stolpere zur Couch hinüber und schließe die Augen. Als Ethan sich neben mich setzt, fühle ich mich seltsamerweise besser.


Ethan: Ah, dann ist es so weit. Dies ist der Beginn der dritten und letzten Phase deiner Verwandlung.


Annie: Möchte ich überhaupt wissen, was es mit dieser letzten Phase auf sich hat?


Ethan: Ob du es wissen willst oder nicht, es passiert. Und das wird die bisher schwierigste Herausforderung sein.

Dein Körper wird sich nicht nur am schlechtesten fühlen, sondern er wird sich auch am meisten nach mir sehnen.


Wie aufs Stichwort spüre ich einen unheimlichen Sog von Ethan ausgehend. Ihm zu widerstehen bereitet mir psychische Schmerzen.


Annie: Spürst du dieses Verlangen?


Mit zitternden Händen legt Ethan langsam seinen kräftigen Arm um meine Schultern. Wir seufzen beide vor Erleichterung.


Ethan: Ich werde es nicht leugnen. Jeder Zentimeter von mir fühlt sich zu dir hingezogen Annie, aber ich will nicht mehr darüber sagen.

Es sei denn du empfindest das Gleiche wie ich.


Annie: Ethan, ich werde es nicht leugnen. Mein ganzer Körper schreit nach dir.


Ethan: Ich bin froh das es nicht nur mir so geht, aber es tut mir leid, wenn dir das Unbehagen bereitet.


Annie: Ist das normal? Und können wir darauf vertrauen das es echt ist?


Der Vampir lächelt sanft und zieht mich dicht an seine Seite. Ich lege meinen Kopf auf seine Schulter.


Ethan: Das ist die Frage, nicht wahr? Ist das echt? Die Bindungsmagie macht die Antwort auf diese Frage kompliziert.


Annie: Ich glaube wir kontrollieren unsere Gefühle, nicht die Magie.


Ethan: Wirklich? Selbst nach allem was du gesehen und durgemacht hast?


Annie: Wirklich. Ich denke, wenn du dich erst einmal an die Magie gewöhnt hast, kannst du erkennen was echt ist und was nicht.


Ethan: Ist das gegenseitige Verlangen das wir beide verspüren, gemäß deiner speziellen magischen Sensoren also echt?


Sein schelmisches Grinsen lässt mich schneller atmen. Ich schaue weg und versuche an etwas anderes zu denken, als an Ethans Lippen.


Annie: Ich lasse dich wissen was echt ist, sobald ich es herausgefunden habe.


Ethan lehnt sich nah an mich heran und streift mit seinen Lippen mein Ohr, während er flüstert.


Ethan: Ob das nun echt ist oder nicht, ich will nur das du weißt das ich nicht will das es jemals endet.


Bevor ich antworten kann, fühlen sich meine Beine plötzlich an, als wären sie mit schmerzhaften Dornensträuchern bedeckt.

Ethan legt seine Handfläche schützend auf meinen Oberschenkel und runzelt die Stirn vor Sorge. Mein Mund wird trocken.


Ethan: Du leidest. Ich kann etwas von deinem Schmerz auffangen Annie, aber es wird für uns beide schwer sein.


Ich beginne mich auf die Bewegung seiner Lippen zu konzentrieren und kann an nichts anderes mehr denken.

Mein Kopf ist plötzlich so aufgedreht wie ich es seit meiner Teenagerzeit nicht mehr erlebt habe.


Annie: Ethan, du siehst zum Anbeißen gut aus. Aber ehrlich gesagt wäre es mir lieber wenn du mich essen würdest, wenn du weißt was ich meine.


Ethan: Ich bin mir nicht sicher ob ich das tue und ich glaube du weißt auch nicht was du da verlangst. Geht es dir gut?


Ich schlage die Hände vor den Mund, während mein Gesicht vor Verlegenheit heiß errötet.


Annie: Was ist mit mir los? Das wollte ich gar nicht sagen.


Ethan: Mach dir keine Sorgen Annie, ob du es glaubst oder nicht, das ist normal.


Annie: Wirklich? Diese verrückte geile Energie ist normal?


Ethan: Diese letzte Phase unserer Bindung kann bei uns beiden extreme Lustgefühle auslösen. Das ist so gewollt um die Bindung zu fördern.


Annie: Tut es deshalb weh, wenn ich versuche mich von dir fernzuhalten?


Bevor Ethan reagieren kann, schießt eine Welle des Schmerzes durch meinen Körper. Ethan berührt meine Stirn und betäubt die Qual ein wenig.


Annie: Das fühlt sich schon besser an. Es ist fast so als würdest du Magie auf mich anwenden oder so.


Ethan: Als dein Gefährte kann ich dir helfen, indem ich den Schmerz für dich abfange.

Aber das funktioniert nur durch Ganzkörper - Haut - auf - Haut - Kontakt. Aber es ist wichtig das wir der Versuchung nicht nachgeben,

sonst verpufft die Linderung der Schmerzen.


Mir fällt die Kinnlade runter, während ich versuche die schwierige Lösung zu verstehen, die Ethan vorschlägt.


Annie: Damit ich das richtig verstehe: Wir müssen uns komplett ausziehen, während wir beide super erregt sind, aber wenn wir der Versuchung nachgeben,

wird dieser letzte Teil meines Verwandlungsprozesses noch schmerzhafter?


Ethan: Ja.


Annie: Ethan, wie stark werden diese Schmerzen?


Ethan: Das kommt darauf an. Hast du dir jemals ein Zungenpiercing oder ein großes Tattoo auf den Oberkörper stechen lassen?


Annie: Nein, aber diese Ereignisse hören sich an, als würden sie höllisch wehtun.


Ethan: Nun, dieser Schmerz ist zehnmal unerträglicher als beides und nur ich kann dir den Schmerz nehmen.

Außerdem hast du nur noch ein paar Minuten Zeit um deine Entscheidung zu treffen, bevor auch ich nichts mehr für dich tun kann.


Annie: Hilfe ich stecke in der Analyse - Paralyse fest. Was soll ich tun?


Ethan: Egal wie du dich entscheidest, ich denke wir brauchen dafür etwas Privatsphäre. Ich mach das schon.


Der Vampir schließt mich in seine Arme und trägt mich mit Leichtigkeit zurück in sein Schlafzimmer, während die Sonne untergeht.

Als Ethan mich sanft zurück aufs Bett legt und mich dann loslässt, spüre ich den Schmerz des Verlustes in meiner Brust.


Ethan: Die Zeit wird knapp. Wenn du das ausprobieren willst müssen wir uns ausziehen und zwar sofort.


Während Ethan sich bis auf seine Boxershorts auszieht, kann ich den Blick nicht von seinen prallen Bauchmuskeln und starken Schultern lassen.


Annie: Glaubst du wirklich das wir das schaffen können? Auch wenn wir uns beide so fühlen als....


Bevor ich meinen Gedanken zu Ende führen kann, durchfährt mich ein weiterer Schmerzensstich. Ethan hilft mir mich aufs Bett zu setzen.


Ethan: Bald wird die dritte Phase deiner Verwandlung beginnen. Ab einem bestimmten Punkt werde ich dir nicht mehr helfen können.

Wir haben noch ein paar Augenblicke. Lass mich dich von deinem Schmerz befreien, Annie.


Als Ethan seine Hand auf mein Knie legt, spüre ich eine Welle der Erleichterung. Ich schlucke schwer und überlege was ich tun soll.


Annie: Okay, ich glaube ich kann damit umgehen dir so nahe zu kommen und ich kann diesen Schmerz definitiv nicht länger ertragen.


Ethan: Danke das du Vertrauen in mich hast. Ich verspreche dir das ich alles in meiner Macht stehende tun werde, damit es dir besser geht.


Ethan hält Augenkontakt mit mir, während er sich aus seinen Boxershorts schält. Mir stockt der Atem.


Ethan: Beruhige dich Annie. Wenn du nachgibst, werde ich es auch tun.


Annie: Was? Hast du etwas gesagt? Ich war irgendwie auf den nackten Vampir neben mir fokussiert.


Ethan: Mhm. Jetzt bist du an der Reihe.


Ich versuche mich auszuziehen, aber der Schmerz in meinem Körper macht jede Bewegung unerträglich.


Annie: Ethan, kannst du mir schnell meine Sachen vom Leib reißen? Je schneller das vorbei ist, desto besser.


Ethan: Sag nichts mehr. Einmal schnell ausziehen, kommt sofort.


Mit einer schnellen, selbstbewussten Bewegung reißt Ethan mir jedes Stückchen Kleidung vom Leib.

Sobald wir beide komplett nackt sind, beiße ich mir auf die Lippe und schaue von Ethan weg. Er hebt mein Kinn an, damit ich ihn ansehe.


Ethan: Du musst nicht von mir wegschauen. Es gibt keinen Grund sich für die Schönheit zu schämen, die du in die Welt bringst.


Das tiefe Grollen von Ethans Stimme lässt meinen intimsten Bereich vor Verlangen pulsieren.


Annie: Ethan, ich glaube nicht das ich mich noch lange zurückhalten kann.


Ethan: Das musst du auch nicht meine Schöne. Lass mich deinen Schmerz absorbieren.


Annie: Sag mir was ich tun soll. Ich werde deinem Beispiel folgen.


Ethan: Je intimer wir uns positionieren, desto effektiver ist die Schmerzlinderung, aber desto größer ist auch die Gefahr nachzugeben.


Ethan rückt auf dem Bett näher an mich heran, seine nackte Haut ist nur wenige Zentimeter von meiner entfernt.


Annie: Wenn die Berührung von Angesicht zu Angesicht diesen Schmerz schnell lindert, bin ich bereit ein Risiko einzugehen. Wenn du es bist.


Ethan: Toll! Ich bin froh das du den praktischen Bedarf für diese Art von Heilung siehst.

Außerdem ermöglicht uns dieser intensive Kontakt unsere Willenskraft zu testen.


Mein Gesicht glüht, als Ethan mich auf dem Bett arrangiert, sodass unsere beiden nackten Körper frontal aneinander liegen.

Ethan schlingt seine straken Arme um mich und zieht mich an sich. Ich seufze und lege meine Wange an seine Brust.


Ethan: Geht es dir bis jetzt gut? Fühlst du dich irgendwie anders?


Annie: Ich fühle mich unglaublich scharf.


Ethan: Das klingt richtig, aber ich denke das wir beide uns bisher relativ gut schlagen.


Annie: Sprich für dich selbst. Danach brauche ich die längste und kälteste Dusche die es gibt.


Ethan: Du schmeichelst mir. Jetzt entspann dich, während ich dafür sorge das jeder Zentimeter deines Körpers völlig schmerzfrei ist.


Plötzlich von hormonellen Verlangen überwältigt, drücke ich meine nackten Hüften gegen Ethans. Er stöhnt leise.


Ethan: Bitte meine Schöne. Versuche uns beide nicht zu sehr zu stimulieren. Ich bin zwar ein Vampir aber auch meine Willenskraft hat Grenzen.


Annie: Tut mir leid. Uns trennt nur so wenig und alles an deinem Körper fühlt sich richtig an.


Ethan: Ich weiß. Ich fühle es auch.

Aber für diese Erkundung wird später Zeit sein, wenn du bereit bist und wenn sie dir Freude und nicht Schmerz beschert.


Ich versuche nicht an Ethans feste Länge zu denken, die sich gegen meinen Bauch presst, während er mir den letzten Schmerz nimmt.

Als sich mein Körper durch Ethans Schmerzlinderung beruhigt hat, werde ich schläfrig. Ethan streichelt liebevoll mein Haar.


Ethan: Hier, lass mich dir helfen dich für deinen letzten Traum zu stärken.


Mit besonderer Sorgfalt steckt Ethan mich behutsam in meinen Schlafanzug, dann zieht er sich an.

Mein Bewusstsein beginnt zu schwinden, während die letzte Phase meiner Verwandlung zu Ethans Gefährtin näher rückt.


Ethan: Falls du diesen dritten Traum überlebst, hast du den schwierigsten Teil des Bindungsprozesses hinter dir.


Annie: Falls? Was meinst du mit falls?


Ethan: In diesem Traum wartet eine letzte Prüfung auf dich und es ist eine schwierige Prüfung bei der viele potenzielle Gefährten versagen.


Annie: Ethan, wirst du in diesem Traum bei mir sein?


Ethan: Das ist eine Herausforderung, der du dich alleine stellen musst. Du wirst sehen was ich meine, wenn du es geschafft hast.


Annie: Mist. Ich hatte das Gefühl das dieser letzte Test eine Solomission sein würde.

Versprichst du mir das du hier sein wirst, wenn ich aufwache?


Ethan: Solange du versprichst aufzuwachen Annie, werde ich nirgendwo hingehen.


Ethan steckt mich behutsam unter die Decke. Ich höre ihn ein letztes Mal sprechen, bevor ich einschlafe.


Ethan: Egal was passiert, ich werde hier auf dich warten. Folge dem Klang meiner Stimme, die dich nach Hause führt.


Als mich der Schlaf schließlich einholt, sinke ich in einen dunklen, seltsamen Traumabgrund.

Als ich erwache, finde ich mich neben einer Steinbrücke aus einer anderen Zeit wieder.

Eine vertraute, unheimliche Stimme dringt in meinen Kopf und lässt mir das Blut in den Adern gefrieren.


Unheimliche Stimme: Beruhige dich Mistress. Du wirst deine ganze Kraft für die schwierige Prüfung benötigen die dich erwartet.

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